
Pressemitteilung 05. Juli
2008 Soester Anzeiger
Heizen ohne Gas und Öl
Hybrid-Heizung von der Firma GS Wärmesysteme stößt auf große Beachtung -
Mit der Neuentwicklung beim Innovationspreis unter den "Top 100"
WICKEDE Einen Erfolg landet die Firma GS Wärmesysteme mit ihrer jüngsten Neuentwicklungen
schon, bevor die ersten Anlagen überhaupt ausgeliefert sind. Denn dieHybridheizung
„GS aerovolt“ landete beim Mittelstands-Wettbewerb „Top 100“, der besonders innovative
Leistungen hervorhebt, unter den ersten 100. „Wir freuen uns über diesen Erfolg“,
zeigte sich die Geschäftsleitung mit Adrian Cramer und Harald Schendel gestern in
der Westerhaar sichtlich zufrieden. In Düsseldorf nahmen sie am Abend im Kreis der
weiteren Innovativ-Elite aus den Händen des erfolgreichen Politikers und Unternehmers
Lothar Späth ihre Auszeichnung entgegen.

Bei einem Kreativ-Workshop des Unternehmens
vor rund zwei Jahren im Sauerland wurde die Idee geboren: Wenn Autos mit zwei sich
ergänzenden Energiequellen wirtschaftlich betrieben werden können - warum nicht
auch die Heiztechnik im Haus? Also entwickelte die Firma GS das System „aerovolt“
- eine Kombination aus Heizwindmühle und Solaranlage, mit der sich im günstigsten
Fall sogar eine vier- bis fünfköpfige Familie von der fossilen Energiezufuhr unabhängig
machen und den CO
2-Ausstoß jährlich um
bis zu sechs Tonnen reduzieren kann.
Die Windräder unterliegen aufgrund ihrer geringen Höhe nicht der Landesbauordnung
- zu berücksichtigen sind allerdings die Eigentumsrechte der
Nachbarschaft. Insofern
kommt die Kombination aus Solarthermie und Windkraft-Anlage nicht für jedes Eigenheim
in Frage. Aber dort, wo die Installation problemlos machbar ist, verlieren die rasant
steigenden Kosten fossiler Brennstoffe wie Öl oder Gas für den Bauherren ihren Schrecken.
Und noch eine Besonderheit hat das aus erfahrenen Experten und jungen Kräften bestehende
Innovativ-Team ausgetüftelt: Die „aero-volt“-Anlage wird mit einem Backup-System
ausgestattet und springt bei einem Stromausfall auf Eigenversorgung um. Mehr noch:
Nach 20 Jahren, wenn der gesetzliche Anspruch auf Vergütung des eingespeisten Stroms
ausläuft, kann die Anlage im Parallelnetz-Betrieb gefahren und zur Eigenversorgung
genutzt werden, ohne dass ein Umbau nötig wäre.
Wie bei allen anderen Produkten bietet die Firma GS auch dieses System optional
im Baukastenprinzip zur Selbstmontage an. Mit qualitätsgeprüfter Anleitung und Fachbetreuung
vor Ort kann der Bauherr so das eingesparte Kapital in seine Heizungsanlage stecken.
Für die Firma GS ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal im Markt. Präsentiert wird
das System „GS aerovolt“ bei der „Nordbau“-Fachmesse im September - anschließend
werden dann auch die ersten, bereits georderten Anlagen ausgeliefert. hütt
Helmut Schendel (l.) und Adrian Cramer (r.) von der Wickeder Firma GS nahmen von
Lothar
Späth in Düsseldorf die Auszeichnung als „Top 100"-Unternehmen entgegen.