Unternehmensvorstellung bei TOP 100

GS Wärmesysteme GmbH
Ideen aus der Wildnis
Klimawandel und steigende Energiekosten: Wer hätte da kein Interesse an umweltschonender
und wirtschaftlicher Heiztechnik? Die GS Wärmesysteme GmbH beschäftigt sich bereits
seit über 20 Jahren mit der Marktfähigkeit regenerativer Lösungen. Mit einer Geschäftsleitung,
die ihren Mitarbeitern viel Freiraum und ein Klima großer Toleranz bietet, kann
das Unternehmen immer wieder neue Ideen zur Nutzung alternativer Energien entwickeln,
die ihrer Zeit voraus sind.

„Vier
Tage Wildnis im tiefsten Sauerland und dabei den Gedanken freien Lauf lassen, dann
kommen die guten Ideen“, weiß Adrian Cramer, Prokurist und Vertriebsleiter, aus
Erfahrung. Bei einem solchen Workshop in kreativer Atmosphäre wurde auch die neueste
Entwicklung des Unternehmens erdacht: die Hybridheizung. Das Hybridauto ist mittlerweile
für die meisten Menschen ein Begriff; ebenso wie dieses arbeitet auch die Hybridheizung
der GS Wärmesysteme GmbH mit zwei unterschiedlichen Systemen. „GS aerovolt“ ist
eine Kombination von Heizwindmühle und Solaranlage. Ein 4- bis 5-köpfiger Haushalt
kann damit zu 100 % mit Energie versorgt und von fossiler Energiezufuhr unabhängig
gemacht werden. Die Testanlagen sind in Betrieb, und auf der „Nordbau-Messe“ im
September
2008 stellt das Unternehmen die Hybridheizung der Öffentlichkeit vor.

Die
Geschäftsleitung:
Harald Ofenloch
Helmut Schendel
Adrian Cramer
Das fortschrittliche Management legt großen Wert auf ein kreatives Klima, in dem
es auch Raum für verquere Einfälle und Toleranz für nicht geglückte Projekte gibt.
Diese innovative Ausrichtung der Firma zeigt sich auch an den regelmäßig
stattfindenden Innovationszirkeln. Die rund 10
Teilnehmer sind im Idealfall zur Hälfte erfahrene Mitarbeiter, die schon mindestens
5 Jahre im Unternehmen sind, und zur anderen Hälfte jüngere Mitarbeiter, die neuen
Input bringen. So können langjährige Beschäftigte ihr Wissen weitergeben, Betriebsblindheit
ist jedoch ausgeschlossen. „Damit fahren wir sehr gut“, erzählt Adrian Cramer. Auch
die Idee zur Solaranlage „GS natural volt“ ist in einem solchen Innovationszirkel
entstanden. Die macht Photovoltaik für alle Hausbesitzer erschwinglich: In einem Steckverfahren
können die Kunden die Anlage selbst auf dem Dach montieren.
Während der Phase der Ideenentwicklung bringt das Management die Kostenfrage erst
einmal nicht ins Spiel: „Eine Geschäftsleitung, die sofort ‘Zu teuer, zu teuer!’
schreit, wird keine Mitarbeiter haben, die gern innovative Ideen entwickeln“, ist
Adrian Cramer überzeugt, der bereits seit 13 Jahren im Unternehmen ist.